Prof. Erlenwein
Vita

Prof. Dr. med. Joachim Erlenwein ist Chefarzt, Ärztlicher Direktor und Medizinischer Geschäftsführer am Deutschen Schmerz-Zentrums Mainz (ehemals DRK Schmerz-Zentrum Mainz). Nach dem Medizinstudium an der Medizinischen Hochschule Hannover begann er seine Weiterbildung zunächst in Hannover am Annastift und setze seine klinische und wissenschaftliche Laufbahn dann an der Universitätsmedizin Göttingen fort, bis zum außerplanmäßigen Professor für Anästhesiologie. Sein klinischer Schwerpunkt liegt in der interdisziplinären multimodalen Schmerztherapie. Neben der ärztlichen Approbation hat er einen Abschluss als Gesundheits-Ökonom und einen Abschluss als Betriebswirt und verfügt über mehrere medizinische Zusatzqualifikationen, darunter Spezielle Schmerztherapie, Palliativmedizin und Suchtmedizin. Seit vielen Jahren engagiert er sich in der Deutschen Schmerzgesellschaft, unter anderem als Sprecher des Arbeitskreises Akutschmerz (2016–2025), Mitglied des Ständigen Beirats, des Fachbeirates, mehrerer Ad-hoc-Kommissionen sowie als Kongresspräsident des Deutschen Schmerzkongresses 2024. Darüber hinaus ist er Sprecher der Sektion Schmerzmedizin und Mitglied des engeren Präsidiums der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), sowie 1. Vorsitzender der Sertürner-Gesellschaft.
Warum kandidiere ich? Was möchte ich im Falle meiner Wahl bewirken?
Die Schmerzmedizin steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Krankenhausreform, Ambulantisierung, Fachkräftemangel und steigende Versorgungsbedarfe erfordern eine starke wissenschaftliche Fachgesellschaft, die Versorgung, Wissenschaft und Gesundheitspolitik gleichermaßen gestaltet. Mit meiner Kandidatur möchte ich meine Erfahrungen aus klinischer Versorgung, Forschung, Lehre und Berufspolitik weiterhin einbringen und dazu beitragen, die Zukunft der Deutschen Schmerzgesellschaft aktiv mitzugestalten. Dabei liegen mir insbesondere die Weiterentwicklung einer interdisziplinären und sektorenübergreifenden Versorgung, die Förderung des wissenschaftlichen und des klinischen Nachwuchses sowie eine starke und selbstbewusste gesundheitspolitische Positionierung der Schmerzmedizin am Herzen.