Priv.-Doz. Dr. rer. biol. hum. Katharina Schmidt, M.Sc. Psychologie, M.A. Higher Education

Vita

Nach meinem Psychologiestudium an der Universität Hamburg promovierte ich 2016 am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf zum Thema Störfunktion von Schmerz auf kognitive Prozesse. Seitdem forsche ich in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Ulrike Bingel zu der Interaktion zwischen Schmerz und kognitiven Prozessen und habilitierte mich 2023 zum Thema Lernprozesse im Schmerzbereich.

Während meine Forschung zunächst überwiegend grundlagenwissenschaftlich ausgerichtet war, liegt ihr Schwerpunkt heute auf translationalen Fragestellungen und umfasst zahlreiche klinische Studien mit PatientInnen mit chronischen Schmerzen. Ein besonderer Fokus meiner wissenschaftlichen Arbeit ist die Untersuchung der neuropsychobiologischen Mechanismen von Erwartungseffekten auf schmerztherapeutische Behandlungsergebnisse. Als PI im SFB 1280 erforsche ich darüber hinaus den Einfluss von Lernprozessen auf die Schmerzchronifizierung sowie auf maladaptive Prozesse bei PatientInnen mit chronischen Schmerzen.

Warum kandidiere ich? Was möchte ich im Falle meiner Wahl bewirken?

Ich kandidiere für die Forschungskommission, weil die aktive Mitgestaltung der Schmerzforschung aktiv essentiell ist und ich den wissenschaftlichen Austausch stärken möchte. Besonders am Herzen liegen mir die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie die Stärkung translationaler Forschung, die Grundlagenwissenschaft und klinische Forschung gleichermaßen verbindet. Im Falle meiner Wahl möchte ich dazu beitragen, den interdisziplinären Austausch zu fördern, Forschungsinitiativen besser zu vernetzen und die Zusammenarbeit zwischen GrundlagenwissenschaftlerInnen und KlinikerInnen weiter auszubauen.