Professor Dr. med. Christian Gert Maihöfner, MHBA
Vita

1993 – 2000 Studium der Humanmedizin an Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und dem Imperial College inLondon
2000 – 2001 Arzt im Praktikum (AiP) an der Neurologischen Universitätsklinik Erlangen
2001 – 2002 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Physiologie und Experimentelle Pathophysiologie der Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nürnberg
2001 Dissertation („summa cum laude“)
2002 – 2007 Assistenzarzt an der Neurologischen Universitätsklinik Erlangen
2004 Habilitation und Ernennung zum Privatdozenten
2007 Anerkennung als Facharzt für Neurologie
2007 Ernennung zum Oberarzt des Zentrums für interdisziplinäre Schmerztherapie und Oberarzt der Neurologischen Klinik der Universität Erlangen-Nürnberg
2009 Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie“
2011 Ernennung zum Professor an der Universität Erlangen-Nürnberg
2013 Master of Health and Business Administration (MHBA)
2013 Zusatzbezeichnung „Geriatrie”
2013 Chefarzt der Neurologischen Klinik am Klinikum Fürth
2015 Zusatzbezeichnung „Intensivmedizin“
Warum kandidiere ich? Was möchte ich im Falle meiner Wahl bewirken?
Mit der Deutschen Schmerzgesellschaft bin ich seit meinem Studium eng verbunden. Meinen ersten Deutschen Schmerzkongress besuchte ich 1997 in Düsseldorf, wo ich die Ergebnisse meiner Promotion vorstellen durfte. 2019 hatte ich die besondere Gelegenheit, den Kongress als Kongresspräsident mitzugestalten.
Über viele Jahre habe ich mich im Ständigen Beirat des Vorstandes sowie als Sprecher der Kommission Kongressfortbildung engagiert. Gemeinsam mit Prof. Dr. Frank Petzke und PD Dr. Kai-Uwe Kern leite ich die Schmerzwoche in Mayrhofen. Darüber hinaus bin ich Sprecher der Kommission Schmerz der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.
Als Chefarzt einer neurologischen Klinik trage ich Führungsverantwortung und kenne die strukturellen, personellen und wirtschaftlichen Herausforderungen unseres Gesundheitssystems aus der täglichen Praxis.
Mit meiner Kandidatur möchte ich die interdisziplinäre Zusammenarbeit stärken und der Schmerzmedizin gesundheitspolitisch mehr Gewicht verleihen. Besonders wichtig ist mir eine hochwertige, praxisnahe Fort- und Weiterbildung für alle, die heute und zukünftig in der Schmerzmedizin tätig sind. Bewährte Formate möchte ich weiterentwickeln und zugleich junge Kolleginnen und Kollegen frühzeitig für dieses vielseitige Fachgebiet begeistern.
Ebenso liegt mir eine wissenschaftlich fundierte Schmerzmedizin besonders am Herzen. Ihre Bedeutung durfte ich bereits früh im Erlanger Sonderforschungsbereich 353 der Deutschen Forschungsgemeinschaft erfahren und später als Leiter eines Teilprojekts im Deutschen Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung aktiv mitgestalten. Wissenschaftliche Erkenntnisse müssen konsequent in die Versorgung übertragen werden. Zugleich sollten Fragestellungen aus der klinischen Praxis noch stärker in die Forschung einfließen.
Ich stehe für eine offene, verlässliche und integrierende Führung. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern möchte ich die Deutsche Schmerzgesellschaft fachlich und gesundheitspolitisch stärken und ihre Zukunft aktiv gestalten.