Millionen Betroffene drohen ihre Versorgung zu verlieren – Fach- und Patientenverbände fordern eigene Leistungsgruppe

Berlin, 11. September 2025 – Für Millionen Menschen mit chronischen Schmerzen steht die

Versorgung auf dem Spiel. Im Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) ist die spezielle

Schmerzmedizin nicht als eigene Leistungsgruppe vorgesehen. Damit fehlen die rechtlichen und

finanziellen Grundlagen, die für die interdisziplinäre Behandlung betroffener Patientinnen und

Patienten unverzichtbar sind. Schon heute kommt es zu Schließungen spezialisierter

Einrichtungen und Neuinvestitionen werden gestoppt. Bis zu 40 Prozent der bisherigen

Behandlungsfälle könnten dadurch wegfallen. Heute stellten Fach- und Patientenverbände in

einer Online-Pressekonferenz ihre Analyse vor. Sie fordern mit Nachdruck, dass die spezielle

Schmerzmedizin als eigenständige Leistungsgruppe verankert wird. Nur so können Patientinnen

und Patienten weiterhin wohnortnah und in hoher, angemessener Qualität behandelt werden.

Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung.