Ass. - Prof. Dr. rer. med. Irmela Gnass, MScN, BScN

Vita

Nach langjähriger Berufserfahrung zuletzt als Fachkrankenschwester für Intensivpflege und Anästhesie war ich nach dem Studium der Pflegewissenschaft wissenschaftliche Mitarbeiterin am Department für Pflegewissenschaft, Universität Witten/Herdecke und seit 2009 am Institut für Pflegewissenschaft und -praxis, Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, wo ich seit 2017 eine Assistenzprofessur für Pflegewissenschaft mit Schwerpunkt Akutpflege innehabe.
Mit Beginn meiner akademischen Laufbahn war und bin ich an Forschungsprojekten beteiligt, z.B. Optimierte Schmerzversorgung bei älteren Menschen „Pain App Plus - Schmerz lass nach!“ sowie das „Projekt zur Implementierung eines adäquaten Schmerzmanagements in der Altenhilfe“ und bin Konsortialpartnerin im Projekt POET-Pain der Deutschen
Schmerzgesellschaft. Neben diversen Vorträgen und Publikation war ich für die Aktualisierung des Expertenstandards „Schmerzmanagement in der Pflege“ als Expertin berufen. In der Deutschen Schmerzgesellschaft bin ich in den Arbeitskreisen „Schmerz und Alter“, „Zertifizierung“ und „eHealth“ aktiv.


Warum kandidiere ich? Was möchte ich im Falle meiner Wahl bewirken?
Mit dem Verständnis, dass Schmerz ein multidimensionales Geschehen ist und die schmerztherapeutische Versorgung in allen Bereichen des Gesundheitswesens stattfindet, möchte ich mich zur Erreichung der Ziele der Deutschen Schmerzgesellschaft einbringen. Für den Fall meiner Wahl möchte ich die Perspektive der Pflege, die sowohl in der klinischen Versorgung, Forschung und Lehre (auch Aus-, Fort-, Weiterbildung) tätig sind, vertreten. Hier möchte ich bewirken, dass der effektive Beitrag der Pflegenden in der interprofessionellen Versorgung von Menschen mit Schmerz herauszuarbeiten wird.


Dr. rer. nat. Ulrike Kaiser

Vita

Studierte Psychologin und approbierte Verhaltenstherapeutin, promoviert und habilitierend in der schmerzbezogenen Versorgungsforschung, langjährige Erfahrung in und Begeisterung für interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie. Wissenschaftliche Projektleitung verschiedener Versorgungsforschungsprojekte (BMBF, DFG, Innovationsfonds), die sich um patientenorientierte Ergebniserfassung, Fragebogenentwicklung und Effektivitätsbestimmung interdisziplinärer multimodaler Schmerztherapie bemühen. Mitglied in verschiedenen Gremien der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V., der EFIC und der IASP.


Warum kandidiere ich? Was möchte ich im Falle meiner Wahl bewirken?
Aus drei Gründen möchte ich mich in die Aktivitäten der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. einbringen: mir liegt die interdisziplinäre Vernetzung und Kommunikation in der therapeutischen und wissenschaftlichen Arbeit sehr am Herzen, die ich gern mit Ideen und eigenen Aktivitäten unterstützen möchte. Darüber hinaus bin ich überzeugt, dass die stärkere Einbindung von Nachwuchstherapeut:innen und -wissenschaftler:innen sowohl für die berufliche Nachhaltigkeit unserer Arbeit als auch die Verbesserung der Versorgung von Betroffenen essentiell ist. Die darüber hinausgehende Einbindung der Öffentlichkeit und Betroffener im Sinne eines patient and public involvement wird die wissenschaftliche Fokussierung deutlich verbessern- auch dafür möchte ich mich gern einsetzen.


Privat Dozentin Dr. Regine Klinger, Diplom Psychologin

Vita

Tätig in der Schmerbehandlung seit 1986, aktuell:

  • Leitende Psychologin der Klinik für Anästhesiologie,
  • Schmerzzentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE)
  • Spezialambulanz für Schmerzpsychologie
  • UKE Schmerz Tagesklinik, Schmerzzentrums.

Forschung

  • Seit 7/2020 SFB TRR 289, Treatment expectation: The impact of expectation on health and outcome. DFG, Essen, Marburg, Hamburg.
  • Seit 3/2021 BMBF: WHEAT-A-BAIC – Forschungsverbund mit der Charite‘ Berlin, Erwartungsmanagement und offen deklarierte Placebos zur Verbesserung der Behandlungsergebnisse bei vermuteter Weizenunverträglichkeit bei Patienten mit Fibromyalgie
  • Aktuelle weitere Projekte: Rolle der Behandlungserwartung in der akuten Schmerztherapie, z.B. postoperativer Knieschmerz, postoperativer Schmerz nach Sectio Caeseare.  


Warum kandidiere ich? Was möchte ich im Falle meiner Wahl bewirken?
Meine wichtigsten Ziele sind:

  • Eine wirkliche interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den am Schmerz beteiligten relevanten Fachrichtungen in Forschung und klinischem Alltag zu erreichen
  • der Transfer von Forschungsergebnissen in die klinische Anwendung zu beschleunigen
  • und den klinischen und wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.

Kirsten Kopke


Prof. Dr. med. Frank Petzke

Vita

  • 1965 in Essen geboren, verheiratet, 3 Kinder, bis 2010 in Köln, jetzt in Göttingen.

  • Studium Humanmedizin an der Universität Köln, St. George‘s Hospital Medical School, London, UK.

  • Promotion 1996 und Habilitation 2005 in Köln, seit 2013 W2-Professur für experimentelle und klinische Schmerzmedizin, Klinik für Anästhesiologie, Universitätsmedizin Göttingen

  • Ausbildung zum Facharzt für Anästhesiologie an der Universität Köln, seit 2004 in der Schmerzmedizin tätig, seit 2011 Leiter der Schmerzmedizin, Universitätsmedizin Göttingen

  • Vorstandsmitglied Schmerzgesellschaft seit 2011 bis 2014, aktuell im Beirat, Leitlinienbeauftragter, Sprecher Ad Hoc Kommission Cannabis in der Medizin und KEDOQ-Schmerz, Mitglied in Ad Hoc Kommission Zertifizierung und Versorgungsforschung
  • Forschungsthemen: Mechanismen zentraler Sensibilisierung und der Schmerzchronifizierung, Versorgungsforschung, Leitlinienarbeit und Literaturanalyse, Konsortialpartner PAIN2020, Partner in BMBF Projekt WORK-Health


Warum kandidiere ich? Was möchte ich im Falle meiner Wahl bewirken?
Ich sehe mich als Vertreter der klinischen Forschung und möchte in diesem Bereich die interdisziplinäre Forschung mit Beteiligung und Integration ärztlicher, psychologischer und physioterapeutischer Kompetenzen unterstützen und weiter entwickeln. Eine wichtige Aufgabe ist die Verbindung dieser Ansätze mit hoch spezialisierten translationalen Forschungsansätzen. Hier möchte ich mich in der Forschungskommission der Deutschen Schmerzgesellschaft für themenbezogene Initiativen engagieren.


Prof. Markus Ploner

Vita

Als Neurologe bin ich als Oberarzt an der Neurologischen Klinik der Technischen Universität München tätig und habe dort eine Professur für Schmerzforschung inne. Ich habe Medizin an den Universitäten Köln und Wien studiert und meine Facharztausbildung am Universitätsklinikum Düsseldorf absolviert. Anschließend habe ich als Stipendiat der Alexander von Humboldt Stiftung an der Universität Oxford gearbeitet. Von dort bin ich an die TUM gewechselt, wo ich zunächst eine Heisenberg-Professur und seit 2018 eine W3-Professur für Schmerzforschung innehabe. Wissenschaftlich beschäftige ich mich mit der Frage, wie das Gehirn die Wahrnehmung von Schmerz bei Gesunden und Kranken generiert. Ich verfolge dabei einen translationalen und stark interdisziplinären Ansatz, der Schmerzmedizin, Neurowissenschaften, Psychologie und Daten- und Ingenieurswissenschaften integriert. Klinische Relevanz, Transparenz und Reproduzierbarkeit der wissenschaftlichen Arbeit sind mir dabei besondere Anliegen.


Warum kandidiere ich? Was möchte ich im Falle meiner Wahl bewirken?
Für die Forschungskommission kandidiere ich, weil mir die Ausbildung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses besonders am Herzen liegt. Darüber hinaus möchte ich gerne die klinische Relevanz, Transparenz, Reproduzierbarkeit und Interdisziplinarität der Schmerzforschung gemeinsam weiterentwickeln. Dazu gehören für mich das zeitgemäße Offenlegen und Teilen wissenschaftlicher Ansätze und Ergebnisse. Auch möchte ich die Einbindung aller im Gesundheitswesen tätigen Berufsgruppen, der Öffentlichkeit und vor allem der Patienten in die Forschung fördern.


Univ.-Prof. Dr. med. Esther Pogatzki-Zahn

Vita

Esther Pogatzki-Zahn ist Professorin (W2), Anästhesistin und Schmerzmedizinerin am Universitätsklinikum Münster (UKM). Sie leitet dort den Akutschmerzdienst und die wissenschaftliche Arbeitsgruppe “Translationale Schmerzforschung”. Ihre Forschungsthemen konzentrieren sich auf periphere und zentrale Mechanismen der Schmerzentstehung und Chronifizierung, insbesondere bezüglich postoperativer und, neuropathischer Schmerzen. Sie ist darüber hinaus Mitglied der internationalen Prospect Initiative, die evidenz-basierte Empfehlungen für die postoperative Schmerztherapie ausarbeitet und in verschiedenen anderen nationalen und internationalen Initiativen. Sie wurde 2018 in das Präsidium der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. als Schriftführerin und 2017 ins Council der IASP gewählt, ist Vorsitzende der AG Akutschmerz der IASP und in weiteren Kommissionen und AG, u.a. der Forschungskommission der der DGSS (als Vorsitzende) und der ESA aktiv und leitet das Global Year 2020 der IASP zur Schmerzprävention. Sie ist seit 2020 Deputy-Editor in Chief des European Journal of Anaesthesiolgogy, reviewed für verschiedenste internationale Zeitschriften und ist z.T. federführend an der Entwicklung von Leitlinien, Cochrane Analysen, neuen Fortbildungsveranstaltungen und internationalen Kongressen beteiligt. Sie hat selber mehr als 140 Original-Peer-Review-Manuskripte, 40 Review-Artikel / Editorials und 16 Buchkapitel publiziert und 3 Bücher herausgegeben (h-Index: 35), gewann mehrere Auszeichnungen und erhält derzeit Forschungsgelder von der DFG, der EU, dem GB-A und dem BMBF.


Warum kandidiere ich? Was möchte ich im Falle meiner Wahl bewirken?
Seit vielen Jahren fühle ich mich der Deutschen Schmerzgesellschaft sehr verbunden. Den Einstieg fand ich durch den Arbeitskreis Akutschmerz vor ca. 18 Jahren; mittlerweile bin ich durch Arbeit in verschiedenen Arbeitsgruppen und ad-hoc Kommissionen (u.a. Forschungskommission, deren Sprecherin ich seit 4 Jahren bin, AG Versorgungsforschung und Register, AG Zertifizierung etc) und seit 4 Jahren als Schriftführerin im Präsidium aktiv in die Gesellschaft eingebunden. Thematisch möchte ich insbesondere eine Verbesserung der Versorgung von Patienten im Krankenhaus (e.g. nach Operationen) politisch in Deutschland voranbringen (i.S. einer interdisziplinären Akutschmerztherapie und Prävention einer Chronifizierung), möchte aber auch sektorenübergreifende schmerztherapeutische und präventive Ansätze stärken bzw gesundheitspolitisch an einer Umsetzung hierzu arbeiten. Hieran angeknüpft ist ebenfalls das Schaffen notwendiger interdisziplinärer Strukturen für ambulanten Versorgungsstrukturen zur frühzeitigen Vermeidung chronischer Schmerzverläufe ein wichtiges Anliegen; hier leite ich das durch den Innovationsfond des G-BA geförderte Projekt POET-Pain seit einem Jahr als wissenschaftliche Leiterin; dieses Großprojekt, dass mit mehr als 7 Mill Euro vom G-BA / Innovationsfond gefördert wird, kooperiert mit verschiedensten Wissenschaftlern und Kliniken, die Deutsche Schmerzgesellschaft stellt den administrativen Projektleiter/ die Konsortialführung. Weiterhin engagiere ich mich insbesondere für den Nachwuchs in der Deutschen Schmerzgesellschaft und versuche durch meine Verbindung zur IASP (2017 bin ich in das Council der IASP gewählt worden) Themen wie z.B den Umstieg von ICD-10 auf ICD- 11 und das Herausarbeiten möglicher gesundheitspolitischer Konsequenzen voranzutreiben. Auch in er EFIC engagiere ich mich und bin für den Kongress 2023 Kongresspräsident/ Vorsitzende des Scientific Komitees. Letztendlich zeigt die Covid-19 Pandemie, dass wir ehealth Möglichkeiten auch im Rahmen der Schmerzprävention und -therapie weiter voranbringen müssen, genauso aber auch den aktiven Austausch mit Patienten und deren Bedürfnisse in unsere gesundheitspolitische Arbeit noch mehr integrieren müssen.


Prof. Dr. Axel Schäfer

Vita

Axel Schäfer, von Haus aus Physiotherapeut, ist Professor für Therapieforschung an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim (HAWK). Als Forscher untersucht er primär Fragestellungen zur Diagnostik, Therapie und Prävention (chronischer) muskuloskelettaler Schmerzen, weitere Forschungsschwerpunkte sind Bewegungsanalyse und -förderung sowie eHealth. Momentan laufende Drittmittelprojekte sind POET-Pain (Innovationsfonds, Teilprojektleitung), futur.move (Entwickung eines digitalen Service zur Bewegungsförderung von Studierenden), HandsOn (Förderung sozial-emotionaler Lernprozesse im digitalen Raum) sowie das Promotionskolleg Digitalisierung für Gesundheit (BMBF). Er hat mehr als 50 peer-reviewte Publikationen veröffentlicht. Gegenwärtig ist er Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Physiotherapiewissenschaft (DGPTW), Vorstandsmitglied der Gesellschaft zur Förderung der Forschung in den Gesundheitsberufen (VFWG), Editor in Chief des International Journal of Health Professions (IJHP) und fungiert als Gutachter für mehrere nationale und internationale Fachzeitschriften sowie nationale Fördergremien.


Warum kandidiere ich? Was möchte ich im Falle meiner Wahl bewirken?
Im Falle meiner Wahl möchte ich in der Forschungskommission einen Beitrag zur Entwicklung von Forschungsfragen, Förderprogrammen und zur Umsetzung von schmerzrelevanten Forschungsprojekten leisten und in diesem Zusammenhang die Forschungsagenda der deutschen Schmerzgesellschaft gemeinsam weiterentwickeln. Besonders wichtig ist mir dabei, zu einem gemeinsamen Selbstverständnis aller an der Schmerzforschung beteiligten Disziplinen beizutragen, und hier insbesondere die Perspektive der nicht-ärztlichen Gesundheitsberufe Pflege, Physiotherapie und Ergotherapie einzubringen.


Univ.-Prof. Dr. med. Michael Schäfer

Vita

Prof. Michael Schäfer ist Anästhesiologe in Leitender Position und hat den Lehrstuhl für Schmerzforschung und -therapie an der Charité-Universitätsmedizin Berlin inne. Von 2015 – 2017 war Prof. Michael Schäfer Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft und von 2017 – 2019 Councilor der European Pain Federation (EFIC). Zusammen mit Frau Prof. Klinger war er federführend an der Organisation und Redaktion der Forschungsagenda der Deutschen Schmerzgesellschaft beteiligt und hat sich sehr für den wissenschaftlichen Nachwuchs und Forschungsbelange in verschiedenen Kommissionen der Deutschen Schmerzgesellschaft eingesetzt.


Warum kandidiere ich? Was möchte ich im Falle meiner Wahl bewirken:
In der Forschungskommission setze ich mich weiter für die Umsetzung der Forschungsagenda der Deutschen Schmerzgesellschaft ein; dabei liegt mir besonders die Translation von experimentellen Forschungsergebnissen in die klinische Praxis bzw. schmerzmedizinische Versorgung sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses am Herzen.


Dr. rer. biol. hum. Katharina Schmidt, M.Sc. Psychologie, M.A. Higher Education

Vita

Nach meinem Abschluss des Studiums der Psychologie in 2012 promovierte ich 2012-2016 in der Arbeitsgruppe von Prof. Ulrike Bingel zum Thema der Interaktion aus Schmerz und kognitiven Prozessen und führe diese Arbeiten bis heute als Postdoc fort. Seit 2020 bin ich zusätzlich die wissenschaftliche Koordinatorin des Sonderforschungsbereichs SFB/TRR 289 zum Thema Behandlungserwartungen und kann so aktive Forschung und Wissenschaftsmanagement ideal miteinander verbinden. 2021 absolvierte ich zusätzlich den Master Higher Education, ein Studium, welches meinen Horizont in Richtung Bildung, Forschung und Lehre erweitern konnte. Seit 2020 engagiere ich mich zusätzlich als Gründungsmitglied in der Jungen Schmerzgesellschaft.


Warum kandidiere ich? Was möchte ich im Falle meiner Wahl bewirken? 
In meiner beruflichen Position als Nachwuchswissenschaftlerin sowie wissenschaftlichen Koordinatorin fokussiere ich mich auf die Rolle und Förderung von Early Career Researchers in der Forschung und messe dieser höchste Bedeutung bei. Mit meiner Wahl in die Forschungskommission möchte ich diesen Fokus gerne vertiefen. Darüber hinaus bin ich als IASP Mitglied sehr daran interessiert, neue Forschungskonzepte zu entwickeln und zu fördern, die die Schmerzforschung zukünftig stärken und relevante Erkenntnisse für die Behandlung von Patient*innen mit chronischen Schmerzen liefern kann.


Univ.- Prof. Dr. Erika Sirsch, BScN, MScN

Vita

Lehrstuhl für Akutpflege
Dekanin der Fakultät für Pflegewissenschaft
Prorektorin der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar

  • 03/20 – bis jetzt Prorektorin  der Philosophisch - Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV)
  • 12/ 19– bis jetzt Dekanin der Fakultät für Pflegewissenschaft    
  • 04/18 – 11/19 Prodekanin der Fakultät für Pflegewissenschaft   
  • 04/15 – bis jetzt Lehrstuhlinhaberin >Akutpflege<  an der PTHV
  • 04/09 – bis jetzt Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft
    seit 2014 Leitlinienbeauftrage 
  • 11/09 – 03/15 Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Post Doc ab 2014) am Deutschen
    Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), Witten 
  • 10/09 - 02/10 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Paracelsus Medizinische Universität
  • Pflegewissenschaft, Salzburg, Österreich
  • 04/08 – 08/09 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität  Witten/ Herdecke, Department für Pflegewissenschaft, Witten
  • 01/95 – 09/00 Pflegerische Leitung/ Stationsleitung
  • 02/80 – 12/02 Tätigkeit als Krankenschwester  
  • 03/98 Abschluss Fachkrankenpflege Geriatrische Pflege
  • 02/80 Diplom in Krankenpflege


Warum kandidiere ich? Was möchte ich im Falle meiner Wahl bewirken?
Als Mitglied der bestehenden Forschungskommission sind mir interprofessionelle Forschungsansätze zum Schmerzmanagement ein besonderes Anliegen. Diesen Ansatz verfolge ich parallel in der Leitlinienkommission der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft. Das spiegelt sich u. a. auch durch meine Beteiligung an der erfolgreichen Antragsstellung für die Deutsche Schmerzgesellschaft zur Entwicklung einer interprofessionellen und settingübergreifenden Leitlinie zum Schmerzmanagement bei Geriatrischen Patient:innen (GeriPAIN) wieder. Diese Arbeit würde ich gern in der Kommission für Forschungsfragen fortführen und dabei die Nachwuchsförderung stärker in den Blick nehmen.


Prof. Dr. med. Ulrike Stamer

Vita

  • Facharztausbildung Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin Uni Kiel
  • Habilitation, Apl-Professur Uni Bonn
  • Assoziierte Professur an der Klinik für Anästhesiologie und Schmerztherapie, In-selspital, Uni Bern
  • Mitglied weiterer Fachgesellschaften: DGAI, SSAPM, IASP, ESAIC
  • Sprecherin AK Akutschmerz der Schmerzgesellschaft; Gründungsmitglied Akut-schmerz AG SSAPM, Chair Scientific Subcommittee Acute+Chronic Pain der ESAIC

Forschungsschwerpunkte

  • Akutschmerztherapie, Entwicklung chronischer neuropathischer Schmerzen nach OP, klinische / genetische Risikofaktoren
  • (Pharmako)-genetisch epidemiologische Studien zur Wirkung von Opioiden (u.a. CYP2D6/OCT1 Polymorphismen)
  • Kooperationspartnerin in diversen internationalen Forschungsprojekten
  • Initiatorin der interdisziplinären Empfehlungen zur perioperativen Anwendung von NOPA + Metamizol: Schmerzgesellschaft-DGAI-DGCh
  • Beraterin der Patientenvertretung im Gemeinsamen Bundesausschuss zur Ein-führung von Konzepten des Akutschmerzmanagements
  • >125 Veröffentlichungen, h-Index 22
  • Wissenschaftliche Preise, Posterpreise


Warum kandidiere ich? Was möchte ich im Falle meiner Wahl bewirken?
Interdisziplinäre Entwicklung und Umsetzung von Forschungsprojekten
Nationale /internationale Vernetzung in klinischer und translationaler Grundla-genforschung
Nutzung von Synergien zu anderen Projekten
Analgetika und Interventionen sind nur ein Therapiebaustein. Neben Physiothe-rapie, psychologischen und psychotherapeutischen Verfahren sollte die Patien-tenedukation und eine verbesserte -kommunikation für Prävention und Therapie eine prominente Rolle spielen.
Forschung für die Praxis: Zur nachhaltigen Verbesserung der Patientenversor-gung müssen Forschungsergebnisse in der klinischen Praxis an


Prof. Dr.med. Rolf-Detlef Treede

Vita

Rolf-Detlef Treede ist Professor für Neurophysiologie an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Er studierte Medizin und Informatik an der Universität Hamburg, wo er 1981 zum Dr.med. promovierte und sich 1988 im Fach Physiologie habilitierte. Von 1980-1988 und 1990-1992 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Universitätsklinikum Eppendorf, unterbrochen durch einen Forschungsaufenthalt an der Johns Hopkins University. Ab 1992 war er Professor für Neurophysiologie an der Universität Mainz, bis er Ende 2007 an die Universität Heidelberg berufen wurde.
Seine Interessensgebiete umfassen Mechanismen und Therapie neuropathischer und muskuloskelettaler Schmerzen, kortikale Repräsentation von Nozizeption und Schmerz, periphere Transduktionsmechanismen, Mechanismen des Schmerzgedächtnisses sowie Schmerzdiagnostik mittels Quantitativer Sensorischer Testung und klinischer Neurophysiologie.
Er ist Präsident der AWMF, Vorsitzender des Kuratoriums Klassifikation im Gesundheitssystem beim BfArM, und war Präsident der Deutschen Physiologischen Gesellschaft, der Deutschen Schmerzgesellschaft und der IASP.


Warum kandidiere ich? Was möchte ich im Falle meiner Wahl bewirken?
Die Deutsche Schmerzgesellschaft benötigt eine aktive Forschungskommission, die sich um Belange der Forschung (Forschungsagenda, Drittmittelförderung) und der Forschenden kümmert (Fortbildung, Karrierepfade). Zur Bewältigung dieser Aufgaben möchte ich gerne beitragen.


Univ.-Prof. Dr. med. Nurcan Üçeyler

Vita

Nach Studium und abgeschlossener Facharztausbildung, Habilitation 2010 an der Neurologischen Universitätsklinik Würzburg. 2014 Abschluss der Weiterbildung zur Speziellen Schmerztherapie. Derzeit Oberärztin und Neurowissenschaftlerin an der Neurologischen Universitätsklinik Würzburg. Seit 2018 Heisenberg-Professur für „Translationale Somatosensorik“ an der Neurologischen Universitätsklinik Würzburg. Hierbei Verbindung von Klinik und Grundlagenwissenschaften mit den Schwerpunkten Neuropathien und Schmerz.


Warum kandidiere ich? Was möchte ich im Falle meiner Wahl bewirken?
Ich möchte mich gerne an der Gestaltung der wissenschaftlichen Ausrichtung der Deutschen Schmerzgesellschaft beteiligen und hierbei insbesondere unseren Nachwuchs an forschenden Ärztinnen und Ärzten unterstützen und fördern.