Prof. Dr. med. Ulrike Bingel


Ass . - Prof. Dr. rer . m ed. Irmela Gnass, MScN, BScN

Vita

Nach langjähriger Berufserfahrung zuletzt als Fachkrankenschwester für Intensivpflege und Anästhesie war ich nach dem Studium der Pflegewissenschaft wissenschaftliche Mitarbeiterin am Department für Pflegewissenschaft, Universität Witten/Herdecke und seit 2009 am Institut für Pflegewissenschaft und -praxis, Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, wo ich seit 2017 eine Assistenzprofessur für Pflegewissenschaft mit Schwerpunkt Akutpflege innehabe.

Mit Beginn meiner akademischen Laufbahn war und bin ich an Forschungsprojekten beteiligt, z.B. Optimierte Schmerzversorgung bei älteren Menschen „Pain App Plus - Schmerz lass nach!“ sowie das „Projekt zur Implementierung eines adäquaten Schmerzmanagements in der Altenhilfe“ und bin Konsortialpartnerin im Projekt POET-Pain der Deutschen
Schmerzgesellschaft. Neben diversen Vorträgen und Publikation war ich für die Aktualisierung des Expertenstandards „Schmerzmanagement in der Pflege“ als Expertin berufen.
In der Deutschen Schmerzgesellschaft bin ich in den Arbeitskreisen „Schmerz und Alter“, „Zertifizierung“ und „eHealth“ aktiv.

 

Warum kandidiere ich? Was möchte ich im Falle meiner Wahl bewirken:

Mit dem Verständnis, dass Schmerz ein multidimensionales Geschehen ist und die schmerztherapeutische Versorgung in allen Bereichen des Gesundheitswesens stattfindet, möchte ich mich zur Erreichung der Ziele der Deutschen Schmerzgesellschaft einbringen. Für den Fall meiner Wahl möchte ich die Perspektive der Pflege, die sowohl in der klinischen Versorgung, Forschung und Lehre (auch Aus-, Fort-, Weiterbildung) tätig sind, vertreten. Hier möchte ich bewirken, dass der effektive Beitrag der Pflegenden in der interprofessionellen Versorgung von Menschen mit Schmerz herauszuarbeiten wird.


Prof. Dr. Tanja Hechler

Vita

Tanja Hechler ist Universitätsprofessorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Universität Trier. Sie leitet die Hochschulambulanz, Schwerpunkt: Chronische Schmerzen und Emotionale Störungen, den Weiterbildungsstudiengang Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und die Ausbildungsambulanz. Das Labor besteht aus einem klinisch-psychophysiologischen und einem mobilen Labor für den Einsatz z.B. in Kindergärten.
2000 promovierte sie an der University of Sydney und der Universität Trier. 2012 habilitierte sie an der Justus-Liebig-Universität Gießen. 2013 erhielt sie die Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin. Seit 2019 ist sie anerkannte Supervisorin.
Ihre Forschungsschwerpunkte liegt im Bereich der Prävention (chronischer) Schmerzen und der Komorbidität zwischen chronischen Schmerzen und psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen (siehe auch: www.uni-trier.de/index.php. Dabei steht sie für eine grundlagenorientierte translationale Forschung, die in die Anwendung, d.h. optimierte Prävention und Behandlung chronischer Schmerzen, mündet.

 

Warum kandidiere ich. Was möchte ich im Falle meiner Wahl bewirken:

Mein Ziel ist es, die Perspektive der Klinischen Psychologie und Psychotherapie für Kinder und Jugendliche in die Kommission für Forschungsfragen einzubringen, z.B. bezüglich der Prävention (chronischer) Schmerzen oder des Problems der Komorbidität von chronischen Schmerzen und psychischen Störungen. Dabei stehe ich für eine translationale Forschung, die mögliche Mechanismen von (psycho)pathologischen Prozessen identifiziert, um darauf aufbauend optimierte Präventions- und Behandlungsangebote zu entwickeln und in der Versorgung umzusetzen. Die Förderung und die Aus- und Weiterbildung des wissenschaftlichen und klinischen Nachwuchses sind dabei für mich essentiell.


Dr. rer. nat Ulrike Kaiser

Vita

  • Psychologische Psychotherapeutin, Verhaltenstherapie
  • Leitende Psychotherapeutin am UniversitätsSchmerzCentrum des Universitätsklinikums Dresden
  • Wissenschaftliche Projektleitung an der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden
      -   PAIN2020 (Konsortialprojekt der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. und der BARMER, Innovationsfonds)
      -   VAPAIN (BMBF) und Folgeprojekt EVaSIMST (DFG)
  • Aktives Mitglied der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. (Mitglied in Adhoc-Kommissionen Interdisziplinäre Multimodale Schmerztherapie, Zertifizierung, Schmerzzentren, Sprecherin der Adhoc-Kommission Versorgungsforschung und Register)
  • Aktives Mitglied der International Association of the Study of Pain (Mitglied der Task Force Global Year for the prevention of pain 2020, ICD 11, sowie frühere Sprecherin der presidential Task Force Multimodal Pain Treatment)
  • Assoziierte Mitarbeiterin bei IMI Pain Care (IMI PROMPT)
  • Publikationen vor allem zu Outcome-Forschung (Core Outcome Sets, Entwicklung und Validierung von Messinstrumenten), Versorgungsforschung und Interdisziplinärer Multimodaler Schmerztherapie sowie Schmerzpsychotherapie
  • Geboren: 1975 in Dresden
  • Bildungswerdegang: Studium zur Diplompsychologin an der TU Dresden bis 2001, Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin an der IAP Dresden (Verhaltenstherapie) bis 2006, Approbation 2010, Promotion 2013
  • Beruflicher Werdegang: Psychologin am UniversitätsSchmerzCentrum seit 2004, ab 2010 leitende Psychotherapeutin, seit 2014 wissenschaftliche Projektleitung verschiedener Projekte (VAPAIN, EVaSIMST, PAIN2020); Dozentin für Schmerztherapie der DGVT sowie der OPK, sowie diverse Lehrtätigkeiten für die Medizinische Fakultät und externe Anbieter (Gesprächsführung, Verhaltenstherapeutische Methoden in der Therapie chronischer Schmerzen).

 

Warum kandidiere ich? Was möchte ich im Falle meiner Wahl bewirken:

Ich kandidiere gern für die Schmerzgesellschaft, weil hier klinische und wissenschaftliche Expertise einen fruchtbaren Austausch pflegen können. Ich erlebe die Zusammenarbeit unter den Kollegen als wertvoll und die Unterstützung der Schmerzgesellschaft als hilfreich für das gemeinsame Ziel: Die Verbesserung der Versorgung unserer Patienten.

Ich möchte mich einsetzen für ein interprofessionelles Miteinander, für die Verzahnung von Klinik und Wissenschaft und für die Stärkung des Nachwuchses. Weitere Themen sind die Stärkung der Versorgungs- und Outcomeforschung als eine wesentliche Säule der schmerzmedizinischen Wissenschaft.


PD Dr. Regine Klinger


Prof. Dr. med. Carla Nau

Vita

Prof. Nau ist seit 2013 Universitätsprofessorin für Anästhesiologie an der Universität zu Lübeck und Direktorin der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin des UKSH, Campus Lübeck. Vorherige Stationen ihrer Laufbahn waren Erlangen, Boston und Gießen.
Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen auf der postoperativen Schmerzverarbeitung - Sie leitete dazu eine von der DFG geförderte Klinische Forschergruppe – und der Struktur und Funktion von Ionenkanälen in Nozizeptoren. Ihre Arbeiten haben u.a. das Verständnis der molekularen Wirkmechanismen von Lokalanästhetika und deren Nebenwirkungen gefördert.
Aktuell beschäftigt sie sich mit e-Technologien und Künstlicher Intelligenz zur Optimierung der Versorgung in der Schmerztherapie und Intensivmedizin.
Prof. Nau war Mitglied im Fachkollegium Medizin der DFG und ist jüngst in die interdisziplinäre Kommission für Pandemieforschung berufen worden. Sie gehört dem Präsidium der DGAI sowie den ad hoc Kommissionen Telemedizin und eHealth der DGAI und der Deutschen Schmerzgesellschaft an. Als ehemalige Geförderte im Emmy Noether-Programm der DFG engagiert sie sich in der Nachwuchsförderung.

Warum kandidiere ich? Was möchte ich im Falle meiner Wahl bewirken:

Wissenschaft ist der Schlüssel für die Weiterentwicklung jedes Faches und zur Lösung zunehmender Herausforderungen in der Patientenversorgung. Derzeit führen Disruptive Innovationen im Zuge der Digitalisierung zu einer gravierenden Umstrukturierung im Gesundheitssystem und verdrängen zunehmend bestehende Strukturen. In diesem Spannungsfeld möchte ich den Prozess der wissenschaftlichen strategischen Entwicklung der Deutschen Schmerzgesellschaft weiter mit begleiten und unser Feld stärken helfen.


Prof. Dr. med. Frank Petzke

Vita

  • 1965 in Essen geboren, verheiratet, 3 Kinder, bis 2010 in Köln, jetzt in Göttingen.

  • Studium Humanmedizin an der Universität Köln, St. George‘s Hospital Medical School, London, UK.

  • Promotion 1996 und Habilitation 2005 in Köln, seit 2013 W2-Professur für experimentelle und klinische Schmerzmedizin, Klinik für Anästhesiologie, Universitätsmedizin Göttingen

  • Ausbildung zum Facharzt für Anästhesiologie an der Universität Köln, seit 2004 in der Schmerzmedizin tätig, seit 2011 Leiter der Schmerzmedizin, Universitätsmedizin Göttingen

  • Vorstandsmitglied Schmerzgesellschaft seit 2011 bis 2014, aktuell im Beirat, Leitlinienbeauftragter, Sprecher Ad Hoc Kommission Cannabis in der Medizin und KEDOQ-Schmerz, Mitglied in Ad Hoc Kommission Zertifizierung und Versorgungsforschung
  • Forschungsthemen: Mechanismen zentraler Sensibilisierung und der Schmerzchronifizierung, Versorgungsforschung, Leitlinienarbeit und Literaturanalyse, Konsortialpartner PAIN2020, Partner in BMBF Projekt WORK-Health

 

Warum kandidiere ich? Was möchte ich im Falle meiner Wahl bewirken:

Ich sehe mich als Vertreter der klinischen Forschung und möchte in diesem Bereich die interdisziplinäre Forschung mit Beteiligung und Integration ärztlicher, psychologischer und physioterapeutischer Kompetenzen unterstützen und weiter entwickeln. Eine wichtige Aufgabe ist die Verbindung dieser Ansätze mit hoch spezialisierten translationalen Forschungsansätzen. Hier möchte ich mich in der Forschungskommission der Deutschen Schmerzgesellschaft für themenbezogene Initiativen engagieren.


Univ.-Prof. Dr. med. Esther Pogatzki-Zahn

Vita

Esther Pogatzki-Zahn ist Professorin (W2), Anästhesistin und Schmerzmedizinerin am Universitätsklinikum Münster (UKM). Sie leitet dort den Akutschmerzdienst und die wissenschaftliche Arbeitsgruppe “Translationale Schmerzforschung”. Ihre Forschungsthemen konzentrieren sich auf periphere und zentrale Mechanismen der Schmerzentstehung und Chronifizierung, insbesondere bezüglich postoperativer und, neuropathischer Schmerzen. Sie ist darüber hinaus Mitglied der internationalen Prospect Initiative, die evidenz-basierte Empfehlungen für die postoperative Schmerztherapie ausarbeitet und im DFNS. Sie wurde 2018 in das Präsidium der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. als Schriftführerin und 2017 ins Council der IASP gewählt, ist Vorsitzende der AG Akutschmerz der IASP und in weiteren Kommissionen und AG, u.a. der Forschungskommission der der DGSS (als Vorsitzende) und der ESA aktiv und leitet das Global Year 2020 der IASP zur Schmerzprävention. Sie ist seit 2020 Deputy-Editor in Chief des European Journal of Anaesthesiolgogy, reviewed für verschiedenste internationale Zeitschriften und ist z.T. federführend an der Entwicklung von Leitlinien, Cochrane Analysen, neuen Fortbildungsveranstaltungen und internationalen Kongressen beteiligt. Sie hat selber mehr als 140 Original-Peer-Review-Manuskripte, 40 Review-Artikel / Editorials und 16 Buchkapitel publiziert (h-Index: 35), gewann mehrere Auszeichnungen und erhält derzeit Forschungsgelder von der DFG, der EU und dem BMBF.

 

Warum kandidiere ich? Was möchte ich im Falle meiner Wahl bewirken:

Seit vielen Jahren fühle ich mich der Deutschen Schmerzgesellschaft e.v. sehr verbunden. Den Einstieg fand ich durch den Arbeitskreis Akutschmerz vor ca. 15 Jahren; mittlerweile bin ich durch Arbeit in verschiedenen Arbeitsgruppen und ad-hoc Kommissionen (u.a. Forschungskommission, deren Sprecherin ich seit 4 Jahren bin, AG Versorgungsforschung und Register, AG Zertifizierung etc) und seit 2 Jahren als Schriftführerin im Präsidium aktiv in die Gesellschaft eingebunden. Thematisch möchte ich insbesondere eine Verbesserung der Versorgung von Patienten im Krankenhaus, e.g. nach Operationen) politisch in Deutschland voranbringen (i.S. einer interdisziplinären Akutschmerztherapie und Prävention einer Chronifizierung), möchte aber auch sektorenübergreifende schmerztherapeutische und präventive Ansätze stärken bzw gesundheitspolitisch an einer Umsetzung hierzu arbeiten. Hieran angeknüft ist ebenfalls das Schaffen notwendiger interdisziplinärer Strukturen für ambulanten Versorgungsstrukturen zur frühzeitigen Vermeidung chronischer Schmerzverläufe ein wichtiges Anliegen. Weiterhin engagiere ich mich insbesondere für den Nachwuchs in der Deutschen Schmerzgesellschaft und versuche, durch meine Verbindung zur IASP (2017 bin ich in das Council der IASP gewählt worden) Themen wie z.B den Umstieges von ICD-10 auf ICD- 11 und das Herausarbeiten möglicher gesundheitspolitischer Konsequenzen voranzutreiben. Letzendlich zeigt die Covid-19 Pandemie, dass wir ehealth Möglichkeiten auch im Rahmen der Schmerzprävention und -therapie weiter voranbringen müssen, genauso aber auch den aktiven Austausch mit Patienten und deren Bedürfnisse in unsere gesundheitspolitische Arbeit noch mehr integrieren müssen.


Univ.-Prof. Dr. med. Michael Schäfer

Vita

Axel Schäfer, von Haus aus Physiotherapeut, ist Professor für Therapieforschung an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim (HAWK). Als Forscher untersucht er primär Fragestellungen zur Diagnostik, Therapie und Prävention (chronischer) muskuloskelettaler Schmerzen, weitere Forschungsschwerpunkte sind Bewegungsanalyse und -förderung sowie eHealth. Er hat mehr als 40 peer-reviewte Publikationen veröffentlicht und zahlreiche nationale und internationale Konferenzbeiträge gehalten. Axel Schäfer verfügt über umfangreiche klinische Erfahrung auf dem Gebiet der muskuloskelettalen Physiotherapie und der Behandlung chronischer Schmerzen mit den Schwerpunkten Bewegungstherapie, Selbstmanagement und Edukation. Gegenwärtig ist er Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Physiotherapiewissenschaft (DGPTW), Vorstandsmitglied der Gesellschaft zur Förderung der Forschung in den Gesundheitsberufen (VFWG), Editor in Chief des International Journal of Health Professions (IJHP) und fungiert als Gutachter für mehrere internationale Fachzeitschriften und nationale Fördergremien.

 

Warum kandidiere ich? Was möchte ich im Falle meiner Wahl bewirken:

Im Falle meiner Wahl möchte ich in der Forschungskommission einen Beitrag zur Entwicklung von Forschungsfragen, Förderprogrammen und zur Umsetzung von schmerzrelevanten Forschungsprojekten leisten. Besonders wichtig ist mir dabei, zu einem gemeinsamen Selbstverständnis aller an der Schmerzforschung beteiligten Disziplinen beizutragen, und hier insbesondere die Perspektive der nicht-ärztlichen Gesundheitsberufe Pflege, Physiotherapie und Ergotherapie einzubringen.


Prof. Dr. Axel Schäfer

Vita

Axel Schäfer, von Haus aus Physiotherapeut, ist Professor für Therapieforschung an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim (HAWK). Als Forscher untersucht er primär Fragestellungen zur Diagnostik, Therapie und Prävention (chronischer) muskuloskelettaler Schmerzen, weitere Forschungsschwerpunkte sind Bewegungsanalyse und -förderung sowie eHealth. Er hat mehr als 40 peer-reviewte Publikationen veröffentlicht und zahlreiche nationale und internationale Konferenzbeiträge gehalten. Axel Schäfer verfügt über umfangreiche klinische Erfahrung auf dem Gebiet der muskuloskelettalen Physiotherapie und der Behandlung chronischer Schmerzen mit den Schwerpunkten Bewegungstherapie, Selbstmanagement und Edukation. Gegenwärtig ist er Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Physiotherapiewissenschaft (DGPTW), Vorstandsmitglied der Gesellschaft zur Förderung der Forschung in den Gesundheitsberufen (VFWG), Editor in Chief des International Journal of Health Professions (IJHP) und fungiert als Gutachter für mehrere internationale Fachzeitschriften und nationale Fördergremien.

 

Warum kandidiere ich? Was möchte ich im Falle meiner Wahl bewirken:

Im Falle meiner Wahl möchte ich in der Forschungskommission einen Beitrag zur Entwicklung von Forschungsfragen, Förderprogrammen und zur Umsetzung von schmerzrelevanten Forschungsprojekten leisten. Besonders wichtig ist mir dabei, zu einem gemeinsamen Selbstverständnis aller an der Schmerzforschung beteiligten Disziplinen beizutragen, und hier insbesondere die Perspektive der nicht-ärztlichen Gesundheitsberufe Pflege, Physiotherapie und Ergotherapie einzubringen.


Univ.- Prof. Dr. Erika Sirsch, BScN, MScN

Vita

Lehrstuhl für Akutpflege
Dekanin der Fakultät für Pflegewissenschaft
Prorektorin der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar

03/20 – bis jetzt          Prorektorin  der Philosophisch - Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV)

12/ 19– bis jetzt          Dekanin der Fakultät für Pflegewissenschaft    

04/18 – 11/19              Prodekanin der Fakultät für Pflegewissenschaft   

04/15 – bis jetzt          Lehrstuhlinhaberin >Akutpflege<  an der PTHV

04/09 – bis jetzt          Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft

                                    seit 2014 Leitlinienbeauftrage 

11/09 – 03/15              Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Post Doc ab 2014) am Deutschen

                                    Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), Witten 

10/09 - 02/10              Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Paracelsus Medizinische Universität

                                    Pflegewissenschaft, Salzburg, Österreich

04/08 – 08/09              Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität  Witten/ Herdecke, Department für Pflegewissenschaft, Witten

01/95 – 09/00              Pflegerische Leitung/ Stationsleitung

02/80 – 12/02              Tätigkeit als Krankenschwester  

03/98                           Abschluss Fachkrankenpflege Geriatrische Pflege

02/80                           Diplom in Krankenpflege

 

Warum kandidiere ich? Was möchte ich im Falle meiner Wahl bewirken:

Seit 2019 vertrete ich in der Kommission „Aus- Weiter- und Fortbildung“ die pflegerische Perspektive. Parallel dazu engagiere ich mich als Sprecherin in der Ad Hoc Kommission „Curriculum Pflegefortbildung & Schmerz“. Dabei werden aktuelle Entwicklungen und Gesetzgebungen, wie z. B. das Pflegeberufegesetz aufgegriffen und Synergien nutzbar gemacht. Ziel meiner Forschungsarbeit ist es, die Versorgungsqualität von Menschen mit Schmerzen im multiprofessionellen Kontext weiterentwickeln. Dies ist auch für die Leitlinienentwicklung relevant, mit der ich mich seit Jahren beschäftige. Es ist mir ein Anliegen, Schmerzmanagement multiprofessionell zu diskutieren und zu entwickeln.

 


Prof. Dr.med. Rolf-Detlef Treede

Vita

Rolf-Detlef Treede ist Professor für Neurophysiologie an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Er studierte Medizin und Informatik an der Universität Hamburg, wo er 1981 zum Dr.med. promovierte und sich 1988 im Fach Physiologie habilitierte. Von 1980-1988 und 1990-1992 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Universitätsklinikum Eppendorf, unterbrochen durch einen Forschungsaufenthalt an der Johns Hopkins University. Ab 1992 war er Professor für Neurophysiologie an der Universität Mainz, bis er Ende 2007 an die Universität Heidelberg berufen wurde.
Seine Interessensgebiete umfassen Mechanismen und Therapie neuropathischer und muskuloskelettaler Schmerzen, kortikale Repräsentation von Nozizeption und Schmerz, periphere Transduktionsmechanismen, Mechanismen des Schmerzgedächtnisses sowie Schmerz¬diagnostik mittels Quantitativer Sensorischer Testung und klinischer Neurophysiologie.
Er ist Vizepräsident der AWMF, Vorsitzender des Kuratoriums Klassifikation im Gesundheitssystem und ehemaliger Präsident der Deutschen Physiologischen Gesellschaft, der Deutschen Schmerzgesellschaft und der IASP.

 

Warum kandidiere ich? Was möchte ich im Falle meiner Wahl bewirken:

Wissenschaft ist die Basis des Fortschritts im Gesundheitssystem. Daher benötigt die Deutsche Schmerzgesellschaft eine aktive Forschungskommission, die sich um Belange der Forschung (Forschungsagenda, Drittmittelförderung) und der Forschenden kümmert (Fortbildung, Karrierepfade). Zur Bewältigung dieser Aufgaben möchte ich gerne beitragen.


Univ.-Prof. Dr. med. Nurcan Üçeyler, MHBA

Vita

  • Nach Studium und abgeschlossener Facharztausbildung, Habilitation 2010 an der Neurologischen Universitätsklinik Würzburg.
  • 2014 Abschluss der Weiterbildung zur Speziellen Schmerztherapie.
  • Derzeit Oberärztin und Neurowissenschaftlerin an der Neurologischen Universitätsklinik Würzburg.
  • Seit 2018 Heisenberg-Professur für „Translationale Somatosensorik“ an der Neurologischen Universitätsklinik Würzburg. Hierbei Verbindung von Klinik und Grundlagenwissenschaften mit den Schwerpunkten Neuropathien und Schmerz.
     

Warum kandidiere ich. Was möchte ich im Falle meiner Wahl bewirken:

Ich möchte mich gerne an der Gestaltung der wissenschaftlichen Ausrichtung der Deutschen Schmerzgesellschaft beteiligen und hierbei insbesondere unseren Nachwuchs an forschenden Ärztinnen und Ärzten unterstützen und fördern.