Kurzbericht der Ad`hoc Kommission Pflege Curriculum der Deutschen Schmerzgesellschaft, Stand 30.09.2019

Namen der Mitglieder

Prof. Dr. Thomas Fischer, Dresden
Ass. Prof. Dr. Nadja Nestler, Salzburg
Uni.-Prof. Dr. Erika Sirsch, Vallendar
Birgit Wolf, Kremmen
Heide Kresse, Augsburg
Eveline Löseke; Paderborn
Dipl.-Psych. Paul Nilges, Mainz
Petra Paul, Lünen

E-Mail, Telefonnr und bitte auch Fotodatei des Sprechers

Sprecherin: Uni.- Prof. Dr. Erika Sirsch, Email: esirsch@pthv.de (0261/ 6402-328)
Stellvertr. Sprecher: Prof. Dr. Thomas Fischer Email: thomas.fischer@ehs-dresden.de

Hauptthema, an dem die Kommission im letzten Jahr gearbeitet hat

Kern der Arbeit ist die Weiterentwicklung des Curriculums Pflege. Dieses bestehende  >Schmerztherapeutische Curriculum für die integrierte Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Pflege der Deutschen Schmerzgesellschaft< ist die Grundlage der Anerkennung von Fort- / Weiterbildungen in der Pflege durch die Deutsche Schmerzgesellschaft. Bedingt u. a. durch die veränderte Ausbildungs- und Prüfungsverordnung in der Pflege ist diese Anpassung erforderlich, dabei werden neben den nationalen Anforderungen auch die internationalen Rahmungen bspw. der European Pain Federation (EFIC) zugrunde gelegt.
Ziel ist es, darauf basierend den Kompetenzrahmen entsprechend den Stufen des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) 4 bis zur Stufe 7 zu formulieren.

Arbeitsergebnis

Die Deutsche Schmerzgesellschaft organisierte am 29. 03.2019 eine Telefonkonferenz statt, bei der die Ad Hoc Kommission sich konstituierte. Ein erstes persönliches Treffen der Mitglieder fand am 27.05.2019 in Berlin in den Räumen der Deutschen Schmerzgesellschaft statt. Ein zweites persönliches Treffen ist im Rahmen des Schmerzkongresses in Mannheim geplant.
Es wurde eine Bestandsaufnahme der vorliegenden Curricula gemacht, insbesondere ist das aktuell aktualisierte EFIC –Curriculum für die deutsche Entwicklung interessant.
Erste Ausarbeitungen zur Entwicklung eines deutschen Curriculums mit Berücksichtigung der veränderten Anforderungen durch das neue Pflegeberufegesetz, die eingerichteten Pflegekammern (Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Niedersachen), die geplanten Pflegekammern in (Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg)  und der inzwischen bundesweit tätigen Pflegekammerkonferenz wurden begonnen. Erste Kontakte zur Pflegekammer Rheinland-Pfalz wurden aufgenommen.

Perspektiven und Aufgaben für die nächsten Monate und Jahre; Planungen

Im Verlauf des nächsten Jahres soll (möglichst bis zum Schmerzkongress 2020) ein aktualisiertes Curriculum erarbeitet werden, das die unterschiedlichen, im DQR festgelegten, Kompetenzebenen berücksichtigt, das die folgenden Kompetenzniveaus berücksichtig:

DQR-Niveau

Angebotstyp

7Masterabschluss (ANP)
6Bachelorabschluss ggf. Fachweiterbildungen nach Landesrecht
5Weiterbildung "Algesiologische Fachassistenz"
43 jährliche Ausbildung als Pflegefachkraft (nach Pflegeberufegesetz)

Für die Kommission
Erika Sirsch und Thomas Fischer