MENTORING-PROGRAMM des Arbeitskreises Junge Schmerzgesellschaft der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V.

 

Der Arbeitskreis Junge Schmerzgesellschaft der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. bietet erstmalig ein Eins-zu-Eins-Mentoring-Programm für besonders engagierte und motivierte KollegInnen aus allen Disziplinen zu Beginn Ihrer Karriere (nicht weiter als Doktorarbeit plus 6 Jahre praktische Erfahrung) an, die sich schwerpunktmäßig mit dem Thema „Schmerz“ im Bereich der Forschung oder Praxis beschäftigen. Ziel des Programms ist es, über zwei Jahre einen vertrauensvollen Austausch zwischen den teilnehmenden Mentees und erfolgreichen, etablierten SchmerzforscherInnen, SchmerzmedizinerInnen und SchmerztherapeutInnen aus unserer Fachgesellschaft zu fördern, sowie professionelle Fähigkeiten in Begleitseminaren gezielt zu schulen. 

Die Auftaktveranstaltung findet auf dem Deutschen Schmerzkongress 2021 in Mannheim in Präsenz oder virtueller Form statt.

Interessierte KollegInnen können sich bis zum 31.07.2021 als Mentees bewerben. Bitte senden Sie uns hierzu ein maximal ein- bis zweiseitiges Motivationsschreiben mit Angaben zu klinischen, wissenschaftlichen und berufspolitischen Schwerpunkten sowie zu Ihren persönlichen langfristigen Karrierezielen zu. Fügen Sie darin bitte auch Ihre Vorstellungen und Erwartungen an das Mentoring-Programm inkl. Ziele und Intentionen Ihrer Teilnahme ein. Ferner bitten wir um Übersendung eines aussagekräftigen, tabellarischen Lebenslaufes mit gegebenenfalls Ihrer Publikationsliste. Wenn Sie konkrete Wünsche oder Vorstellungen für potentielle MentorInnen haben, sollten diese auch benannt werden.

Bitte senden Sie die o.g. Unterlagen konsolidiert in einer pdf-Datei an mentoring.junge@schmerzgesellschaft.de.

Der Arbeitskreis „Junge Schmerzgesellschaft“

Der AK „Junge Schmerzgesellschaft in der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V.“ widmet sich als Arbeitskreis junger, interdisziplinärer und professioneller Mitglieder der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. der zukünftigen klinischen Versorgung, der wissenschaftlichen Zusammenarbeit und der Fortbildung im Bereich der Schmerzmedizin.

Dabei unterstützt der Arbeitskreis Netzwerke und Projekte aller Bereiche, seien es grundlagenwissenschaftliche, klinische oder Ansätze der Versorgungsforschung und dient quasi als „Sprachrohr der nachwachsenden Generation“ der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V.

Neben Zielen, die die unmittelbare Patientenversorgung betreffen, ruft der AK die Zielgruppe der jüngeren Aktiven/Profis der Patientenversorgung und/oder Forschung auf zum Austausch, zu wissenschaftlicher Kooperation, Fortbildung und Initiative junger Interessierter und weiteren Maßnahmen. Auf Kongressen, Summer Schools und in Kommissionen möchten die Mitglieder des Arbeitskreises die zukünftige Perspektive der Schmerztherapie durch Austausch und Interdisziplinarität formen und gestalten

Die Initiatorinnen und Initiatoren des AK kommen aus verschiedensten Berufsgruppen (u.a. Medizin, Psychologie, Psychotherapie, Physiotherapie, Lebenswissenschaften) und haben gemeinsam mit dem Präsidium und der Geschäftsführung der Deutschen Schmerzgesellschaft den AK ins Leben gerufen, um eine interdisziplinäre Vernetzung junger Menschen zu ermöglichen, die an der Zukunft der Versorgung von Menschen mit Schmerzerkrankungen interessiert sind. Der AK richtet sich damit ganz direkt an alle, die sich in ihrem professionellen Umfeld dem Thema Schmerz widmen, sei es im direkten Kontakt mit Menschen, die an Schmerzen leiden (z. B. in den Bereichen Ergotherapie, Pflege, Studium) oder in der indirekten Versorgung (z. B. in den Naturwissenschaften).

Im Detail: Ziele, Aufgaben und Tätigkeitsfelder
•    Die Förderung und der Aufbau der Vernetzung der jungen Generation sowie Vernetzung mit jungen Wissenschaftlern, Therapeuten und „Young Professionals“ anderer Gesellschaften/Stakeholder des Gesundheitswesens.
•    Die Förderung der wissenschaftlichen und klinischen Entwicklung der jungen Generation durch Mentoren-Programme, Aus- und Fortbildungsakademien, Hospitationen und Summer Schools sowie Teilnahmemöglichkeit an Kongressen im Themenbereich Schmerz.
•    Die Stärkung der interdisziplinären Perspektive auf den Schmerz. Dabei verstehen wir unter Interdisziplinarität eine möglichst breite Beteiligung aller im Schmerzbereich vertretenen Berufsgruppen (u.a. Medizin, Psychologie, Psychotherapie, Physiotherapie, Ergotherapie, Pflege, Naturwissenschaften), die in der Versorgung von Patientinnen und Patienten und/oder der Wissenschaft arbeiten.
•    Die Stärkung und Verbesserung der Interprofessionalität im stationären und im ambulanten Sektor.
•    Die Entwicklung und das Einbringen eigener Ideen im Bereich Forschung und Versorgung unter Berücksichtigung einer engen Verknüpfung von Grundlagen-, klinischer und Versorgungsforschung.
•    Stärkung des Bewusstseins und der Kenntnisse über die gesundheitspolitischen Regelungen und Themenfelder rund um den Schmerz.
•    Die Mitgestaltung der Arbeit in der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V., wie z. B. in den Ad-hoc-Kommissionen, in den Arbeitskreisen, im Ständigen Beirat und an der Forschungsagenda.

Der AK „Junge Schmerzgesellschaft in der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V.“ versteht sich bei all seinen Zielen als ein zugewandtes und transparentes Netzwerk, das seine Stärken in der Dynamik und Interdisziplinarität ihrer Aktiven Young Professionals sieht und dabei Interessierten jederzeit offensteht.

Teilen Sie uns gerne mit, wenn Sie in dem neuen AK mitwirken wollen. Der Arbeitskreis ist nach Beratung mit Geschäftsführung und Präsidium von diesem mit Beschluss vom 7. August 2020 eingesetzt worden.

Schauen Sie sich auch gern den Flyer über den AK hier an!

 

Sprecherteam:

Jan David Wandrey

Arzt in Weiterbildung und wissenschaftlicher Mitarbeiter

Klinik für Anästhesiologie m.S. operative Intensivmedizin, Campus Charité Mitte und Charité Virchow Klinikum 

Charité Universitätsmedizin Berlin 

 

Daniela Rosenberger

Ärztin in Weiterbildung und wissenschaftliche Mitarbeiterin

AG Translationale Schmerzforschung - Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie, Universitätsklinikum Münster

 

Leonie Schouten 

Physiotherapeutin, wissenschaftliche Mitarbeit im Forschungsprojekt PAIN2020

Universitätsmedizin Göttingen - Schmerzambulanz 


Kontakt:
info@schmerzgesellschaft.de sowie info.junge@schmerzgesellschaft.de